Lehne dich minimal zurück, lege eine Hand auf den Bauch und verlängere sanft die Ausatmung. Zähle beim Ausatmen etwas länger als beim Einatmen, ohne zu forcieren. Spüre, wie die Schultern sinken und der Kiefer weicher wird. Ein einziger ruhiger Zyklus kann bereits Fokus wecken, weil er das autonome Nervensystem beruhigt und deinen gedanklichen Lärm herunterdimmt.
Wandere mit freundlicher Aufmerksamkeit vom Nacken über Schlüsselbein, Brust, Bauch, Becken bis in die Hände. Entdecke winzige Verspannungen, gib ihnen beim Ausatmen ein wenig Raum. Halte nichts fest, dränge nichts weg. Diese ruhige, neugierige Bestandsaufnahme dauert kaum eine Minute, schenkt jedoch überraschende Klarheit, weil Körperempfinden und Gegenwart wieder zusammenfinden.
Löse für einige Atemzüge den Tunnelblick. Richte deinen Blick weich auf die Ränder des Monitors oder in die Ferne zum Fensterrahmen. Nimm Farben, Formen und Licht wahr, ohne Details festzuhalten. Der visuelle Weitblick signalisiert Sicherheit und hilft, gestauten inneren Druck zu lösen. Kehre anschließend mit spürbar mehr Raumgefühl zu deiner Aufgabe zurück.
Schließe für einen Atemzug die Augen, spüre die Sitzknochen, lasse die Ausatmung länger werden. Öffne die Augen in weichem Blick, nimm den Raum wahr, richte dich sanft auf. Lege eine klare Intention fest: zuhören, bündeln, entscheiden. Drei ruhige Zyklen, dann erst das Mikro aktivieren. Du startest präsent, sprichst kürzer, triffst klarere Aussagen und hörst Zwischentöne besser.
Lehne dich leicht an, lasse den Bauch weich werden, spüre die Füße. Weite den Blick zu den Rändern des Bildschirms, atme zweimal langsam aus, strecke die Finger, als würdest du Regen abschütteln. Entscheide dann eine einzige Priorität, notiere sie, beginne. Der Geist fühlt sich sortierter an, inneres Treiben wird stiller, deine nächste Aktion sitzt mit mehr Überzeugung.
All Rights Reserved.